Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände e.V.

Der DACHVERBAND DEUTSCHER HEILPRAKTIKERVERBÄNDE e.V. (DDH) ist ein Zusammenschluss der großen, bundesweit tätigen Berufs- und Fachverbände:

Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. (FDH), Freier Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (FVDH), Union Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH), Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (VDH)
 
Die Verbände des DDH führen als Mitglieder Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker mit umfassender Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach dem HeilPrG.
 
Gemeinsam vertreten sie die überwiegende Mehrheit dieser in Berufsverbänden organisierten Berufsangehörigen in allen Fragen der Berufs-, Medizinal- und Standespolitik. Der DDH mit den Einzelverbänden ist damit Ansprechpartner für Politik, Medien, Versicherungen sowie andere Gesundheitsberufe.

Diese gut funktionierende Kooperation der Verbände ist unerlässlich, um die Interessen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in fachlichen, rechtlichen und berufsständischen Fragen gezielt und effektiv gegenüber politischen Institutionen, sowie in der Öffentlichkeit vertreten zu können.

Gemeinsam bestellen und finanzieren die DDH-Mitgliedsverbände u.a.:
Die Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktikerverbände (AMK)
Die Gebühren- und Sachverständigenkommission (GSK) deutscher Heilpraktiker*innen
Das Ressort Besitzstandswahrung und deren qualitative Absicherung
Eine neutrale Ombudsstelle

Die Mitgliedsverbände

Mehr erfahren

Wichtiger Hinweis

Der Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände e.V. beantwortet berufsspezifische Anfragen nur über die jeweiligen Mitgliedsverbände. Wenden Sie sich dazu bitte an Ihren Berufsverband, in dem Sie Mitglied sind. Die Daten der Verbände finden Sie im Menü unter „Mitgliedsverbände“. Zur Kontaktanfrage an den DDH verwenden Sie bitte unser Kontaktformular.

In der Berichterstattung von Stern-Online, Spiegel-Online, Zeit-Online und anderen Medien wird aktuell auf eine Warnung der amerikanischen Arzneimittelaufsichtsbehörde (FDA) vor homöopathischen Arzneimitteln, die Belladonna (Tollkirsche) enthalten, verwiesen.

Wenn es Nebenwirkungen durch die stofflichen Bestandteile der Tollkirsche (z.B. Atropin) in diesen Arzneimitteln gegeben hat, dann ist ein Rückruf der Arzneimittel, eine Analyse der betroffenen Chargen und die Frage, wieso das Potenzierungsverfahren (Verdünnung, Schüttelung) nicht zu einer entsprechend unschädlichen Verdünnung geführt hat, auch eine normale und sinnvolle Frage.

Die deutsche Bundesoberbehörde für die Zulassung und Registrierung homöopathischer Arzneimittel, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat dazu auch schon mitgeteilt, dass vergleichbare Fälle in Deutschland nicht denkbar sind, da sowohl im Verfahren der Zulassung und Registrierung die Grenzwerte der Potenzierung sicherstellen, dass keine schädlichen Nebenwirkungen möglich sind, als auch im Rahmen der Arzneimittelüberwachung und Kontrolle der Herstellung.

Auch für homöopathische Arzneimittel gibt es spezielle Expertenkommissionen beim BfArM, so die Kommission D und die Homöopathische Arzneibuchkommission, die die Regeln für Herstellung und Anwendung homöopathischer Arzneimittel festlegen und in denen neben den Vertretern der Hochschulen für die Bereiche Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie auch Vertreter der homöopathischen Heilpraktiker und Ärzte eingebunden sind.

Wenn man all diese Sicherheitsinstrumente in Deutschland anschaut, würde also von der Schlagzeile über den bedauernswerten Tod von zehn Kindern übrig bleiben, dass hier anscheinend ein amerikanischer Hersteller möglicherweise einen Produktionsfehler hatte.

Was geschieht aber statt dessen? Es wird erneut eine Kampagne gegen homöopathische Arzneimittel losgetreten, und nachdem die ganzen Angriffe über die vermeintliche Unwirksamkeit bzw. reine Placebowirkung, was angesichts der Wirkung bei Säuglingen und Tieren ja ziemlicher Unsinn ist, anscheinend den Homöopathiegegnern nicht ausreicht, nun eine Gefahrenkampagne begonnen.

Es ist schade, dass anscheinend auch „seriöse“ Medien solche Berichterstattung nötig haben.

Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker
Arne Krüger, stellv. Sprecher